Gestern abend durfte ich an der 4. Tourismusparty im Suhler CCS teilnehmen. Mittlerweile ist es schon ein gute Tradition geworden, dass sich touristische Leistungsträger aus Suhl, Zella-Mehlis und dem Umland am Jahresanfang treffen, um gemeinsam Revue passieren zu lassen, was das touristische Jahr gebracht hat. Gleichzeitig wird natürlich geschaut, wo stehen wir in der Umsetzung unserer Tourismuskonzepte und was werden wohl die Höhepunkte im vor uns liegenden Jahr sein. Ich fand die Stimmung und die Gespräche richtig Klasse. Schön zu sehen, wie manche Leute für ihre Aufgabe brennen, wie sie Leidenschaft für ihr Produkt und die Region entwickeln. Ich fand es sehr schön, dass man den Stadtführern für ihre 25jährige ehrenamtliche Tätigkeit mal gedankt hat. Sie sind es schließlich, die den Touristen unsere Heimatstadt nahe bringen. Manchmal glaube ich, dass hinterher die Auswärtigen mehr über diese Stadt wissen, als manch einer von uns.
Tourismus ist ein großer wirtschaftlicher Faktor. Die Umsätze sind beachtlich. Tourismus bedeutet auch Arbeitsplätze in der Region.Einer der umsatzstärksten Betriebe und ein wichtiger touristischer Magnet ist das CCS. Und wer genau hinguckt, wird schnell erkennen: Wir sind nicht die Volksmusikzentrale. Das Angebot ist breit gefächert. Die ausverkauften Veranstaltungen waren zumeist Comedy und auch das klassische Silvesterkonzert. In der öffentlichen Wahrnehmung sind natürlich die volksmusikalischen Produktionen extrem stark. Und ich finde es nicht schlecht, wenn eine solche Sendung von 6,6 Mio Zuschauern im deutschsprachigen Raum gesehen wird und somit ständig den Namen Suhl hören.
Was wir nicht unterschätzen sollten - Tourismus und Image der Stadt sind ganz eng miteinander verbunden. Nehmen die Besucher einen guten Eindruck mit nach Hause, bedeutet dass, sie empfehlen uns weiter oder kommen selbst wieder.