24. Januar 2012

SCHLECKER nicht aus der Verantwortung entlassen

Ich mache mir gerade Gedanken, wielange der ruinöse Wettbewerb im Einzelhandel noch gut gehen kann. Immer wieder ist auch Suhl von Schließungen betroffen. Der schlimmste Fall war wohl damals "Kaufhof". Vor geraumer Zeit ging es um "Ihr Platz", vor wenigen Tagen um "Gramms Backwaren" und jetzt "Schlecker". Nun mag der einzelne denken: Gut wegen der 5 Leute.. Nein es geht um das Prinzip, was dahinter steht. Ausbeutung der Verkäuferinnen. Bespitzelungen wie bei "lidl" gab es auch bei Schlecker. Unterbesetzte Filialen mit völlig kaputt gespielten, unterbezahlten Verkäuferinnen sind Standart. Herr Schlecker hingegen hat genau damit Milliarden verdient und ist jetzt mit dem Insovenzantrag einfach mal fein raus. "Im Grundgesetz steht doch aber: Eigentum verpflichtet. Es soll dem Wohle der Allgemeinheit dienen." Gilt das auch für Schlecker? Dann soll er Löhne zahlen, damit die Verkäuferinnen davon leben können!!!
Und noch etwas kommt dazu - Die Kommunen haben in der Regel dann das Problem: Leer stehende Geschäfte und der Verfall bis zur Ruine sind ein städtebauliche Disaster. Wo sind die Programme die uns dabei helfen?