Die Einsatzstatistiken liegen im Schnitt der letzten Jahre. Allerdings gabs dann doch einige sehr spektakuläre Einsätze. Dabei haben die Kameradinnen und Kameraden bewiesen, dass sich die vielen Stunden gemeinsamer Ausbildung gelohnt haben.
Auf die Kameraden war immer Verlass, sowohl bei Bränden als auch bei technischen Hilfeleistungen.
Was für mich besonders beeindruckend ist: Die meisten leisten diesen Dienst neben Familie und Beruf aber mit mindestens der selben Intensität.
Viele haben in der Feuerwehr ihre Bestimmung gefunden. Sie leben mit der Feuerwehr und für die Feuerwehr. Sie verbringen ihre Zeit in den Gerätehäusern, halten diese instand und nehmen vieles selbst in die Hand, was der städtische Haushalt nicht mehr her gibt. Sie warten Fahrzeuge und Ausrüstung. Da fehlt vieles und das ist uns bekannt. Da müssen wir vieles im kommunalen Haushalt regeln. Was sich aber im Haushalt nicht beschreiben, geschweige denn regeln lässt ist die Einsatzbereitschaft. Diese steigt allerdings, wenn die Feuerwehrleute auch spüren, das ihre Leistung anerkannt wird und Bemühungen da sind ihre Bedingungen zu verbessern.
Es gibt viele offene Baustellen. Die Gerätehäuser sind alle nicht mehr im Normzustand. Die Ausrüstungen müssen ergänzt und erneuert werden. Die Fahrzeugbeschaffung wird ein Mamutkapitel bleiben.
Schön, das trotz aller Schwierigkeiten wieder einige junge Leute zur Wehr gestoßen sind. Leider gehen ja auch immer wieder Leute weg, wegen der Arbeit. Der Wissens- und Ausbildungsstand derer die in die Altersabteilung wechseln und derer die eben weg mussten, muss kompensiert werden.
Also die verbliebenen müssen mehr leisten.
Ich ziehe den Hut vor diesen Leuten, denn alles was sie Zur Rettung von Mensch und Gut tun, tun sie in ihrer Freizeit und riskieren dabei selbst Gesundheit und Leben.